Neue Oberschule Lehe  
 

Schulsozialarbeit

A.Bal

 Mein Name ist Asya Bal, und ich arbeite als Schulsozialarbeiterin an der NOL. Als Teil der dritten Generation einer türkischen Gastarbeiterfamilie bin ich meinen Eltern und Großeltern sehr dankbar für die Chancen, die sie mir ermöglicht haben. Sie haben großen Wert auf Bildung gelegt und mich stets unterstützt – diese Erfahrung möchte ich nun an unsere Schüler*innen weitergeben.
Mit meinen interkulturellen Kompetenzen und meiner eigenen Geschichte möchte ich junge Menschen inspirieren, sie im Schulalltag begleiten und ihnen bei Herausforderungen zur Seite stehen. Mein Ziel ist es, ein offenes Ohr für ihre Anliegen zu haben und sie in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.

A.Telaku

Ich bin Agnesa Telaku und ich befinde mich derzeit im Anerkennungsjahr als Schulsozialarbeiterin an der Neuen Oberschule Lehe.
Mit viel Engagement begleite ich die Schüler und Schülerinnen durch ihren Schulalltag, unterstütze sie in schwierigen Situationen und stehe ihnen jederzeit zur Seite.
Dabei ist es mir wichtig, den Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen, mit Empathie, Authentizität und einem offenen Ohr für ihre Sorgen und Wünsche.

N.Yildirim

Ich heiße Nuran Yildirim und bin als Schulsozialarbeiterin an der Neuen Oberschule Lehe tätig.
Gerne setze ich mich für die Schülerinnen und Schüler und ihre Belange ein, und versuche, diese gemeinsam mit ihnen zu lösen.
Wichtig ist für mich, mit dem Herzen dabei zu sein und ihnen emphatisch, gerecht und authentisch zu begegnen.
Das Bild der Schule hat sich im Laufe der Zeit geändert. Sie ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein „Lebensort“ geworden. Ein Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen, sich entwickeln, entfalten und Erfahrung sammeln dürfen. Ein Ort, an dem sie sein dürfen, wo sie auch Gerechtigkeit erfahren und eine Chance für eine gute Bildung in Anspruch nehmen können.
Ich selber komme aus einem Elternhaus der Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen, um zu arbeiten, etwas Geld zu sparen und wieder in die Heimat zurückzukehren wollten. Doch es kam anders als sie dachten, und sie holten nach und nach ihre Familien nach Deutschland.
In meinem Elternhaus legten meine Eltern besonders viel Wert auf Bildung. Ihre Kinder sollten die Chance, die sie nun hatten, gut für sich nutzen und eine gute Bildung genießen. Die Unterstützung meiner Eltern für ihre Kinder war viel mehr die Einstellung und die Haltung zu der Schule und natürlich zu der Bildung.
Bereits als Jugendliche habe ich erkannt, dass Schule nicht nur ein Ort vieler Begegnungen, sondern auch Verwirklichung meiner selbst war. Bildung zählt zu den wesentlichen Voraussetzungen zur Überwindung von Armut und sozialen Abhängigkeiten. Ich hatte das Glück, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen, alle Werte, Normen und die Sprachen zu lernen und all das in mein eigenes Leben zu integrieren. Diese Chance habe ich genutzt, um heute ein Stück weit als Vorbild für manche Kinder und Jugendliche zu sein und um eine Brücke zwischen zwei Kulturen zu bauen. Nun arbeite ich selber als Schulsozialarbeiterin an einer Schule in Bremerhaven, und einen besseren Ort als hier kann ich mir gar nicht vorstellen!!
Hier vor Ort kann ich ihre Kinder auffangen, ihnen und ihren Probleme mit Verständnis begegnen. Gemeinsam schauen, wie ich sie lösen kann. Wie können wir die Eltern binden, damit sie auch durch ihre Eltern Unterstützung erfahren und ihnen andere Perspektiven zeigen.
Mit diesem Schreiben möchte ich die Eltern erreichen, sie viel mehr motivieren, um ihre Kinder zu motivieren und zu stärken. Sie als Eltern müssen an Ihre Kinder glauben, sie stärken und unterstützen. Was Sie Ihren Kindern mit auf dem Weg geben können und sollten, sind Wurzeln und Flügel. Die Wurzeln sind wichtig für die Standhaftigkeit im Leben und die Flügel, um sich in der Freiheit entfalten und entwickeln zu können.